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Projektkonzeption

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Internetportals „Clio Caucasus“!

Clio Caucasus – ist eine Initiative von Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler, Journalistinnen und Journalisten, Menschrechtlerinnen und Menschenrechtler, Bürgeraktivistinnen und Bürgeraktivisten aus den drei südkaukasischen Republiken und der Bundesrepublik Deutschland, die sich zum Ziel setzt, eine moderierte Informations-, Kommunikations- und Publikationsplattform der Kaukasusforschung anzubieten, die sich an internationalen wissenschaftlichen Qualitätsstandards orientiert, frei ist von Propaganda, Stereotypen und Feindbildern und damit zur Konfliktprävention beitragen soll.

ClioCaucasus strebt eine strukturierte Aufarbeitung von Informationen zu allen wissenschaftlichen Ereignissen mit geisteswissenschaftlichem Kaukasusbezug in und außerhalb der Region an. Dabei werden bereits vorhandene Angebote von Lehr- und Forschungseinrichtungen, Bibliotheken, Fachdatenbanken und Webseiten genutzt und auf den Seiten des Portals zusammengeführt, um sie zentral recherchierbar zu machen. Gleichzeitig können alle Nutzerinnen und Nutzer, die die wissenschaftlichen Standards einhalten, eigene fachrelevante Informationen und Beiträge auf der Webseite publizieren. Durch die Vernetzung von Wissen aus und über die Region und die Vermittlung didaktischer Erfahrungen sollen internationale Debatten und Diskurse der internationalen historischen Forschung unabhängig von politischer Konjunktur vorgestellt, aktuelle Methoden historischer Forschung und Lehre präsentiert und Erfahrungen des Umgang mit konfliktbeladener Geschichte zur Diskussion gestellt werden.

ClioCaucasus orientiert sich an den Erfahrungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Portale http://www.clio-online.de/ http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/ http://www.h-net.org/ http://www.euroclio.eu/ -  ist jedoch speziell auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Pädagoginnen und Pädagogen in Südkaukasien und internationale Forscherinnen und Forscher mit einem Kaukasusschwerpunkt ausgerichtet. Um eine möglichst breite innerregionale Kommunikation zu ermöglichen, werden Materialien in russischer Sprache eingestellt, deutsch- und englischsprachige Beiträge sind jedoch ebenso willkommen. Eine angestrebte Verfügbarkeit der eingestellten Materialien in mehreren Sprachen ist aufgrund der äußerst beschränkten Mittel und Kapazitäten derzeit nicht realisierbar.

Die Initiatoren fühlen sich dem Motto von HSozKult „Von Wissenschaftlern – für Wissenschaftler – durch Wissenschaftler“ verbunden und rufen ausdrücklich alle Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierende mit Kaukasusbezug zu einer Mitarbeit auf!

Das Projekt wird im Rahmen des Programmes „Konfliktprävention in Südkaukasien“ des Auswärtigen Amtes durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert, wofür wir uns ausdrücklich bedanken! Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer des Anliegens sind herzlich zu einer Mitarbeit oder Kooperation eingeladen!